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Und wenn Migration humaner werden würde? Ein Recommender System für passgenaue Zielländer

Am Sonntag, 27. September ist Welttag der Flüchtlinge. Migration ist ein Thema, das niemanden kalt lässt und dennoch bemessen die Zielländer nur die Gesamtzahl der zugewanderten Menschen. Doch sind die Menschen am Ende der Reise auch immer zufrieden mit ihrer Wahl? Eine Studie von Nabil El Ioini an der Fakultät für Informatik mit anderen Forschern im Kontext einer Masterarbeit hat ein System entwickelt, das sich dem Thema von einer anderen Seite dieser entscheidenden Frage des menschlichen Lebens zuwendet: Recommender Systems könnten wertvolle Werkzeuge sein, um die Menschen bei der Entscheidungsfindung für ein Land zu unterstützen, damit ihre Entscheidungen nicht zu menschlichen Katastrophen führen.

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Zwei exemplarische Studien für Meran und Bozen: Grünplanung als Basis nachhaltiger Stadtentwicklung

In den vergangenen vier Jahren hat ein Team rund um Prof. Stefan Zerbe zwei Studien zu städtischem Grün und Baumpflanzungen durchgeführt – was leisten sie, inwiefern können sie auch schaden? Ökosystemleistungen wie der Einfluss auf das Mikroklima, Lärmminderung, Habitat für Insekten oder Regulation des Wasserhaushalts werden Schadwirkungen wie dem allergenen Potential oder Schäden an städtischer Infrastruktur gegenübergestellt. „Unsere Studien für die Südtiroler Städte Meran und Bozen untermauern den Bedarf einer umfassenden und weitsichtigen Planung des städtischen Grüns samt klug gewähltem Baumbestand“, so Prof. Zerbe. Eine Fotoausstellung in Bozen dokumentiert das interdisziplinäre Forschungsprojekt.

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Come le migrazioni continuano a cambiare l'Alto Adige

Fino alla metà degli anni novanta parlare di diversità in Alto Adige voleva dire riferirsi ai tre gruppi linguistici storici. Da allora però il numero di persone con cittadinanza straniera che ha scelto la provincia di Bolzano come nuova casa è in aumento costante e non c’è ragione di credere che il trend si fermerà, nemmeno di fronte alla pandemia. Quasi triplicata negli ultimi vent’anni, da 16.000 presenze nel 2002 a oltre 50.000 nel 2017, la popolazione con background migratorio aggiunge nuova diversità al territorio, aprendo domande e sfide nuove. Nel “Rapporto sulle migrazioni Alto Adige 2020”, 30 studiose e studiosi di sociologia, geografia, diritto, storia, biologia, antropologia, scienze politiche e linguistica di Eurac Research analizzano chi sono i migranti in Alto Adige e come funziona il loro inserimento a scuola, nel mondo del lavoro e sulla scena politica. Cento pagine ricche di testimonianze, infografiche e immagini: il Rapporto è pensato come strumento per supportare le politiche locali, ma anche come lettura divulgativa e come materiale didattico.

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Alfredo De Massis joins Entrepreneurship Theory & Practice as Editor

The world’s No.1 scientific journal for Entrepreneurship and one of the most renowned ones for Business and Management has chosen the Professor from the Faculty of Economics of unibz as one of its editors.

Book of the week

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bu,press, 2020
ISBN 978-88-6046-172-8
607 S., 35 €
Open Access
Peer-reviewed

Andrea Di Michele, Andreas Gottsmann, Luciano Monzali, Karlo Ruzicic-Kessler (Hrsg.)

Die schwierige Versöhnung

Italien, Österreich und Südtirol im 20. Jahrhundert

Dieser Band ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Historikern und wissenschaftlichen Einrichtungen in Österreich und Italien. Er umfasst zwei große Themenbereiche: die bilateralen Kontakte im 20. Jahrhundert zwischen den beiden Nachbarländern sowie die Rolle der Südtirolfrage in diesem Verhältnis. Im Dreieck Rom-Wien-Bozen werden die wichtigsten Schnittpunkte dieser fortwährend aufrechterhaltenen Beziehung beleuchtet und zentrale Fragen der jüngsten europäischen Geschichte untersucht: der Umgang mit nationalen Minderheiten, das Wirken autoritärer Regimes sowie die Demokratisierung und der Prozess der europäischen Integration. Ziel dieses Bandes ist es, den derzeitigen Forschungsstand abzubilden, mögliche neue Forschungsfelder zu eröffnen und dem historiografischen Dialog zwischen Rom und Wien neue Impulse zu verleihen.

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